Sprachaustausche

Großbritannien

Aufenthalt in Brighton

Seit der Einrichtung des bilingualen Zuges fährt die bilinguale Klasse 7 für eine Woche nach Südengland. Seit 2014 ist das traditionsreiche Seebad Brighton Ziel der Fahrt. Die Unterbringung erfolgt in englischen Gastfamilien, in der Regel zu zweit. Feste Bestandteile des Programms sind ein Besuch der Hove Park School mit gemeinsamen Aktivitäten von englischen und deutschen Schülern/innen, bilingualer Erdkundeunterricht vor Ort (z.B. Küste, Flusstal, Landwirtschaft, Geologie), eine Stadtrallye in Brighton, eine Fahrt nach London u.a. mit Besuch des Natural History Museums (inklusive Arbeitsauftrag) und eine Wanderung entlang der spektakulären Kliffküste.

Die Fahrt soll den Schülern Gelegenheit geben, ihre bis dahin erworbenen Englischkenntnisse anzuwenden, aus der Erfahrung der Praxistauglichkeit ihrer Kompetenzen weitere Motivation zu schöpfen und ihre Identifikation mit dem bilingualen Bildungsgang zu stärken. Die Unterbringung in Gastfamilien ermöglicht einen zumindest begrenzten Einblick in die Alltagskultur des Gastlandes – Ziel: Entwicklung interkulturelle Kompetenz. Die Vorbereitung der Fahrt erfolgt im bilingualen Erdkundeunterricht.

Der Kontakt zur Hove Park School (http://www.hovepark.brighton-hove.sch.uk/) wird auch  für gemeinsame Email-Projekte außerhalb des Kontexts der Englandfahrt genutzt und soll weiter ausgebaut werden – auch für unsere nicht-bilingualen Schüler/innen.

Ansprechpartner ist Herr Gottfried Tepper.

Finnland

Nein, Finnisch wird an unserer Schule nicht unterrichtet, diese Austausche nutzen beide Seiten für das Training der englischen Sprache! Zudem ist der Austausch nicht an ein Fach gebunden, sodass alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, an einem Austausch teilzunehmen.

Jakobstad

Der Kontakt zur Schule in Jakobstad (Jakobstad Swedish College; http://www.jakobstadsgymnasium.fi/) entstand im Rahmen der Comenius-Projekte und besteht nun als Schüleraustausch für die Einführungsphase weiter fort.

Der Austausch besteht aus einem Besuch der Finnen (meistens zur Weihnachtszeit im Dezember, da die Finnen von den Weihnachtsmärkten in Deutschland fasziniert sind) und einem Rückaustausch im Frühjahr, damit auch die deutschen Schülerinnen und Schüler die Chance haben, einen finnischen Winter mit viel Schnee zu erleben. In den finnischen Familien, in deren Häusern sich in der Regel eine Sauna befindet, werden sie 5-6 Tage verbringen und verpflichten sich gleichzeitig, eine finnische Schülerin bzw. einen finnischen Schüler aufzunehmen, um diesen dann bspw. die schöne Lippstädter Altstadt zu zeigen. Wer also Lust hat, typische finnische Traditionen kennenzulernen, wie z. B. das winterliche Grillen an der See im Schneesturm, der kann sich gerne bei Frau Alscher als Ansprechpartnerin melden.

Frankreich

Sprachreise nach Lens

Der Austausch mit dem Lycée Saint-Paul in Lens (http://www.lyceestpaul-lens.fr) kann auf eine lange Tradition zurückblicken. 1989 wurde der Austausch ins Leben gerufen. Seitdem fahren die Schüler der Europaschule Ostendorf-Gymnasium zusammen mit den Schülern des Evangelischen Gymnasiums nach Nordfrankreich (Nord-Pas-de-Calais).
Am Austausch können die Französisch lernenden Schüler der Klasse 9 und der Jahrgangsstufe EF teilnehmen. Im Rahmen des Französischunterrichts werden diese Schüler auf den Austausch vorbereitet.

Der Austausch besteht aus einem Hin- und Rückbesuch. Die Teilnehmer des Austauschs verpflichten sich, einen Franzosen für 6 Tage aufzunehmen, um  dann für 6 Tage nach Frankreich zu fahren. Dort werden sie in der Familie des Austauschpartners untergebracht.

Das primäre Ziel des Austauschs liegt in der Förderung  der kommunikativen und interkulturellen Kompetenz. Im Rahmen des Austauschs werden Ausflüge in die Region unternommen. Hier steht die deutsch-französische Geschichte im Fokus. In der Region um Lens gibt es Schlachtfelder, Soldatenfriedhöfe und Mahnmale des 1. Weltkriegs. Neben dem geschichtlichen Teil gibt es  auch ein kulturelles Programm. Stadtbesichtigungen in Lens und Lille sowie der Besuch des Louvre, einer Dependance des Louvre in Paris, sind weitere Programmpunkte. Auch der sportlich-spielerische Aspekt wird berücksichtigt. Le Parkour in Kombination aus Wissen, Geschicklichkeits- und Kletterübungen steht auf dem Programm.

Über die Französischlehrer erfolgt die Information und Anmeldung zum Austausch. Bei weiteren Fragen und Unklarheiten ist der Ansprechpartner Herr Gül.

 

Individuelle Austauschmöglichkeiten Französisch

Individuelle Austauschmöglichkeiten bieten das Brigitte-Sauzay-Programm (http://www.dfjw.org/brigitte-sauzay-programm) und Voltaire-Programm (http://www.dfjw.org/voltaire-programm).

Brigitte-Sauzay-Programm

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Bestimmungen der einzelnen Bundesländer unterstützt das Brigitte-Sauzay-Programm Schüler der 8. bis zur Einführungsphase, die seit mindestens zwei Jahren Französisch lernen und einen individuellen Aufenthalt in Frankreich auf Austauschbasis absolvieren wollen.
Die deutschen Schüler bleiben in der Regel drei Monate in Frankreich. Der Zeitpunkt des Austausches wird in Abstimmung mit den verantwortlichen Lehrern der beteiligten Schulen gewählt. Während ihres Aufenthaltes sind die deutschen Schüler in der Familie ihres Austauschpartners untergebracht und besuchen mindestens sechs Wochen lang die Schule im anderen Land.

Im Gegenzug nehmen die deutschen Schüler ihren französischen Partner in ihrer Familie auf und besuchen gemeinsam mit ihm die Schule in Deutschland. (Das Programm beruht somit auf Gegenseitigkeit; die Aufenthalte sollen natürlich nicht gleichzeitig, sondern nacheinander stattfinden.)

Voltaire-Programm

Das Programm richtet sich an Schüler der 8. – 10. Klassen in Deutschland  und Schüler der „seconde“ oder „troisième“ in Frankreich. Der Austausch beruht auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit. Die Organisatoren des
Programms vermitteln den Teilnehmern einen Austauschpartner. Die deutschen Schüler nehmen zuerst ihren französischen Austauschpartner für 6 Monate auf (von März bis August) und fahren anschließend nach Frankreich, wo sie von September bis Februar (in der EPH) in der Familie ihres Austauschpartners wohnen. Die Schüler gehen ein Jahr lang gemeinsam zur Schule.
Ziel des Voltaire-Programms ist es vor allem, solide Sprachkenntnisse im Französischen zu erwerben und die Kultur unseres bedeutendsten wirtschaftlichen und politischen Partners näher kennenzulernen. Gleichzeitig erlaubt die Teilnahme an einem solchen längeren Austausch, Schlüsselkompetenzen wie Selbständigkeit, Eigeninitiative, Aufgeschlossenheit, Toleranz u.a. zu erwerben.
Die Finanzierung erfolgt durch das DFJW, das jedem Teilnehmer einen pauschalen Zuschuss zu den Fahrtkosten sowie ein Stipendium in Höhe von 250 € für die im Ausland verbrachte Zeit gewährt. Schüler der 9.  Klasse können sich im Herbst jeden Jahres für das Voltaire-Programm bewerben. Auswahlkriterien sind nicht nur die schulischen Leistungen, insbesondere in der Partnersprache, sondern die gesamte Persönlichkeit und Motivation des Schülers. Am Anfang jedes Kalenderjahres tagt die Auswahlkommission. Sie wählt die Schüler aus und bildet deutsch-französische Austauschpaare. Die Zuteilung der Schüler und Schülerinnen hängt von der Anzahl der Bewerbungen auf deutscher und französischer Seite ab.

Ansprechpartner an der Europaschule Ostendorf-Gymnasium ist Frau Bleidick.

 

Spanien

Sprachreise nach Pamplona

Seit 2015 findet ein Austausch mit der Schule IES Basoko in Pamplona statt. 10-15 Schüler/innen aus dem Differenzierungskurs Spanisch der Klasse 9 besuchen die Hauptstadt der Region Navarra im Herbst für eine Woche. Der Gegenbesuch findet dann für 7 Tage im Frühjahr statt. Die Jugendlichen sind zu Gast bei den Familien ihrer ungefähr gleichaltrigen Partnerschüler/innen, mit denen sie bereits nach ihrer Anmeldung zur Fahrt per E-Mai in Kontakt treten.

Der Schwerpunkt der Fahrt liegt auf der Förderung der alltäglichen Kommunikation im Zusammenleben mit den Gastfamilien. Dazu werden einzelne Nachmittage und das Wochenende für Unternehmungen mit den Familien zur Verfügung stehen. Der Besuch des Unterrichts in der jeweils gastgebenden Schule wie auch Ausflüge und Freizeitunternehmungen gehören zum gemeinsamen Rahmenprogramm. So besuchen die deutschen Schüler/innen in Spanien die Städte Bilbao und San Sebastian, die spanischen Gäste lernen Köln und Paderborn kennen. Stadtführungen in den Partnerstädten, eine Kanutour auf dem Fluss Arga in Pamplona, ein Kennenlerntanzen in Lippstadt u.a. sind weitere Angebote.

Informationen zur Partnerschule finden Sie unter dem Link: http://iesbasoko.educacion.navarra.es/web/

Ansprechpartnerin für den Austausch ist Frau Hülsemann.