Auslandspraktika

Auslandspraktikum in der Einführungsphase

Als Europaschule hat es sich das Ostendorf-Gymnasium zum Ziel gesetzt, unsere Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße auf ein „gelebtes“ Europa vorzubereiten. Auslandspraktika sollen das interkulturelle Lernen fördern und Interesse für ein späteres Studium oder Arbeiten im (europäischen) Ausland wecken. Darüber hinaus macht sich ein solches Praktikum gut im Lebenslauf und stellt eine persönliche Bereicherung dar.

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler in Bezug auf Vorbereitung und Durchführung des Praktikums. So findet neben der persönlichen Beratung regelmäßig eine Informationsveranstaltung statt, in denen ehemalige Teilnehmer_innen den jüngeren Klassen mit Hilfe einer Präsentation von ihren Erfahrungen berichten sowie praktische Tipps geben. Diese Erfahrungen stellen wir hier im Anschluss noch einmal in gekürzter Form vor.

 

Schritte zur Vorbereitung des Auslandspraktikums:

  • zu Beginn der EF Informationen zu möglichen Praktikumsstellen einholen (private Kontakte, Organisation,…)
  • rechtzeitig ein Gespräch mit den Beratungslehrern und/oder der Studien- und Berufsberatung vereinbaren
  • Antrag bei der Schule bzw. der Bezirksregierung stellen
  • nötige Unterlagen von den Eltern und dem gewählten Praktikumsbetrieb ausfüllen lassen
  • praktische Dinge wie Flug und Unterkunftorganisieren

Weitere Auskünfte erteilen
– Frau Tomanski (Studien-/Berufsberatung Oberstufe)
– Frau Brand (Europakoordination)

 

 

 

Hier einige Erfahrungsberichte von Europaschüler_innen, die ihr Praktikum in der EF im Ausland absolviert haben …

 

Spanien

Mein Praktikum in einem Fincahotel in den Bergen Mallorcas wird wohl noch lange meine schönste Berufserfahrung bleiben. Es war nicht nur bereichernd, die mallorquinische Kultur zu entdecken, sondern auch das Arbeitsklima in einem anderen Land kennenzulernen. Auch wenn der Beruf einer Hotelfachfrau oft stressig war, haben die vielseitige Landschaft und die Sonne meine Mittagspausen und meinen Feierabend verschönert, sodass die 3 Wochen wie im Flug vergangen sind. Ich bin froh, dass mir und anderen Schülern die Möglichkeit für ein Auslandspraktikum geboten worden ist und kann jedem Schüler nur empfehlen, diese Chance zu nutzen.

Amandine Langen, 2017

 

 

Spanien

Das dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum habe ich in Polop de la Marina in Spanien absolviert, wo ich bei einer Institution für klinische Hypnose tätig war. Ich habe eine schöne Zeit erlebt, in der ich viele neue Leute kennengelernt habe und vor allem die spanische Kultur und Lebensgewohnheiten miterleben konnte. Außerdem hat mir das Praktikum Einsichten für meine spätere berufliche Orientierung gebracht. Auch wenn ich anfangs Zweifel aufgrund meiner Spanischkenntnisse hatte, kann ich nun sagen, dass diese schnell verflogen waren, da ich gemerkt habe, dass mein Sprachverständnis besser ist, als ich gedacht hätte.

Ich bin froh, dass ich die Chance hatte, diese Erfahrungen zu sammeln und würde mich immer wieder für einen Auslandsaufenthalt entscheiden.

Linn Weiß, 2017

 

 

 

Frankreich

Am Ende der zehnten Klasse habe ich einen Monat in einem Gästehaus im Süden Frankreichs gearbeitet. Die Arbeit war zwar sehr anstrengend, aber ich hatte die Möglichkeit, viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern kennenzulernen. Enge Freundschaften sind entstanden und ich wurde wie ein Teil der Familie aufgenommen. Ich bin dankbar, die Möglichkeit gehabt zu haben, denn ich habe Erfahrungen gesammelt, die kein Buch so vermitteln könnte.

Clara Kretschmer, 2017

 

 

Schweiz

Während der drei Praktikumswochen habe ich bei der französischen Kosmetikmarke Clarins in Genf gearbeitet und in Frankreich gewohnt. Es war eine sehr ereignisreiche Zeit, in der ich nicht nur eine Vielzahl von interessanten Berufen, sondern auch das Leben in der Region und viele nette Leute kennenlernen konnte.
Mein Praktikum in der Marketing Abteilung hat mich bei meiner beruflichen Orientierung einen großen Schritt weiter gebracht. Außerdem konnte ich meine Französischkenntnisse verbessern und Erfahrungen sammeln, die ich während eines Praktikums in einem lokalen Unternehmen nicht hätte machen können.

Malin Tegethoff, 2017

 

 

Kenia

Da ich mich sehr für Logistik und Handel interessiere, entschied ich mich, mein Auslandspraktikum in Kenia bei einem Exportunternehmen zu machen. Panocal INT.LTD ist eine Rosenfarm und liegt am Hang eines der höchsten Berge Afrikas, dem Mount Elgon. Die Farm selber liegt außerhalb der Stadt Kitale auf 1900m Höhe. Dies ermöglicht die Produktion von Qualitätsrosen, die für den europäischen Markt bestimmt sind.

Von der Ernte bis zum Versand der Rosen werden alle Schritte gründlich kontrolliert. Mit dem LKW werden die Rosen täglich von Kitale in die 400 km entfernte Hauptstadt Kenias, Nairobi, gebracht, dann mit dem Frachtflugzeug nach Holland zur Blumenversteigerung oder zu vielen anderen Endzielen in Europa. Das hat mich am meisten beeindruckt und mich in meinem Berufswunsch gestärkt.

Noah Wekesa, 2017

 

 

England

Mein 3-wöchiges Auslandspraktikum habe ich 2016 in Manchester absolviert. Dabei habe ich in der internationalen Firma Hettich im Business Park Manchesters gearbeitet, die Möbelbeschläge herstellt. Meine Freizeit verbrachte ich mit meiner Gastfamilie, welche im Vorort Northenden lebt. Der Einblick in das alltägliche Arbeitsleben brachte mir viele Einsichten für meine Zukunft und meine weiteren Pläne. Für mich war es eine unglaublich gute Erfahrung, da ich völlig auf mich alleine gestellt war und somit an Selbstständigkeit und Selbstdisziplin gewonnen habe. Für meine Zukunft steht bereits fest, dass ich weitere Auslandsaufenthalte plane und meine Sprachkenntnisse weiter verbessern möchte, da Fremdsprachen heutzutage und für die Zukunft von besonderer Bedeutung sind. Selbst wenn man anfangs keine großen Erwartungen hat, wird man garantiert unglaublich viele persönliche Erkenntnisse aus den scheinbar unwichtigen Situationen ziehen, auf die man noch lange Zeit positiv zurückblicken wird. Die Möglichkeit, ein Praktikum im Ausland zu machen, ist eine Chance, die man unbedingt ergreifen und nutzen sollte, sie erweitert den eigenen Horizont und bietet einem zugleich viele Möglichkeiten für die weitere Laufbahn.
Chiara Schopp, 2016

 

 

England

In der EF habe ich mein 3-wöchiges Praktikum in England absolviert. Ich war in der Llyods Pharmacy in Leeds tätig. In der Zeit habe ich bei meinen Verwandten gewohnt. Durch das Praktikum habe ich viel gelernt: Ich habe mein Englisch und meine Kommunikationsfähigkeiten verbessert.
Außerdem habe ich Fachwissen im Bereich Pharmazie erworben und das Gesundheitssystem in Großbritannien kennengelernt. Das Praktikum hat viele Vorteile gebracht, daher ist es absolut weiterzuempfehlen. Nutzt eure Kontakte, um ein Auslandspraktikum zu absolvieren und versucht, viele Erfahrungen zu sammeln!
Ischa Sharma, 2016