Berichte  
Spannende Einblicke beim Zukunftsforum

Wie findet man den passenden Berufsweg? Muss ich mit 16 oder 17 Jahren schon wissen, was ich später einmal machen möchte? Oder entwickelt sich der eigene Weg erst nach und nach? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Zukunftsforum der Europaschule Ostendorf-Gymnasium Lippstadt am 16. September 2026. Das Forum war Teil des Jubiläumsjahres „175 Jahre Ostendorf“ unter dem Motto „Eine Schule. Viele Geschichten“. Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 10 hatten die Gelegenheit, mit Menschen aus unterschiedlichen Berufsfeldern ins Gespräch zu kommen.

v. l.: André Strobel (Koordinator für die Studien- und Berufswahlorientierung), Udo Wallmeier, Rebecca Loeser, Gabriele Staats, Volker Gode, Matthias Ferber, Johannes Kuchlbauer (Mitorganisator)

Das Besondere: Alle Gäste haben eine enge Verbindung zum Ostendorf-Gymnasium. Sie haben dort selbst Abitur gemacht oder ihre Kinder besuchen die Schule. Beteiligt waren Dr. Jan Vorwerk, Arzt am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Rebecca Loeser, stellvertretende Schulleiterin der Nikolaischule Lippstadt, Volker Gode von Leffers Lippstadt, Udo Wallmeier von FORVIA HELLA, Gabriele Staats von der Staats Druckerei Lippstadt und Matthias Ferber von Ferber-Software.

Das Forum wurde als Podiumsgespräch durchgeführt, bei dem die Gäste von ihren persönlichen Erfahrungen, wichtigen Entscheidungen und beruflichen Wendepunkten berichteten. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei direkt Fragen stellen und mit den Gästen ins Gespräch kommen. Dabei wurde deutlich, dass Lebens- und Berufswege nicht immer geradlinig verlaufen und sich Perspektiven im Laufe des Lebens verändern. Gerade diese persönlichen Einblicke sollten den Jugendlichen Mut machen, Ängste nehmen und dazu ermuntern, den eigenen Weg zu gehen und auch einmal etwas auszuprobieren.

Das Feedback der Schülerinnen und Schüler fiel positiv aus. Besonders geschätzt wurden die unterschiedlichen Perspektiven auf Lebens- und Berufswege sowie die persönlichen und ermutigenden Tipps der Gäste. Die Rückmeldungen zeigten, dass vor allem der persönliche Kontakt zu den Gästen bei den Jugendlichen einen bleibenden Eindruck hinterließ. Viele Schülerinnen und Schüler wünschten sich eine Wiederholung des Formats. Denn eine gelingende Berufsorientierung lebt nicht nur von reinen Informationen, sondern auch von persönlichen Begegnungen und der Möglichkeit, sich mit Menschen auszutauschen und mit ihren Erfahrungen auseinanderzusetzen.